Liberale Gesellschaft

Es war der Liberalismus, welcher die Schweiz seit 1848 zu einem der widerstandfähigsten und stabilsten Länder in der Welt geführt hat. Eine liberale Gesellschaft fördert die Eigenverantwortung und die Individualität eines Jeden, natürlich ganz nach dem Motto: „Die Freiheit eines Einzelnen hört da auf, wo die Freiheit eines Anderen anfängt“. Es handelt sich aber um keine freie Gesellschaft, wenn man nur tun darf, was man gemäss irgendeiner kollektiven Instanz nach tun sollte. Durch eine solche übergeordnete und gleichschaltende Behörde, wie sie der Staat eine ist, gehen viele Kerninhalte, die dem menschlichen Leben Anreiz verleihen, verloren:

 

In Bezug auf die Moral des Menschen und seine Motivation in seinem Leben Grosses zu ermöglichen, muss ihm auch die Chance gegeben werden, dass er durch mehr Leistung auch mehr erreichen kann. Wird hingegen die Leistung aller, sei sie auch noch so verschieden, gleich entlöhnt, so sinkt die Arbeitsmoral auf den Gefrierpunkt.

 

Der allgemeine Wohlstand hat sich in Mitteleuropa seit ca. 300 Jahren auf das 25-fache gesteigert, als die Erde noch 10x weniger Menschen getragen hat. Dies verdanken wir einer Marktwirtschaft und dem Kapitalismus. Kapitalismus ist kein politisches System, sondern vielmehr ein Mechanismus, der ganz natürlich abläuft, weil die Menschen leisten und gemessen an ihren erbrachten Dingen auch eine Gegenleistung erfordern. Es ist wohl kaum jemand der Ansicht, dass jemand gleich viel verdienen soll, wie ein anderer, der nur die halbe Arbeit geleistet hat, obwohl er zur gleichen Leistung fähig gewesen wäre.

 

Die Schweiz ist föderalistisch, was heisst, dass die einzelnen Kantone eine gewisse Entscheidungsfreiheit und Selbstbestimmung geniessen. Dies hat zum Vorteil, dass die 26 Kantone ihre eigenen Systeme und Vorgehen bestimmen können und sich das beste Konzept durchsetzt. Diese Freiheit ist jedoch bereits am Zerfallen und gerät ständig unter Beschuss. Mit unnötigen Initiativen wird versucht, die Schweiz zentralistisch zu gestalten und diese Möglichkeit des Fortschritts auszubremsen.

 

Der Föderalismus birgt jedoch noch weitere Vorteile, wie zum Beispiel die Risikoverteilung. Kollabiert ein einzelnes System unter vielen, sind die anderen dazu in der Lage, dieser Instanz auszuhelfen. Steht jedoch ein gesamtes Land am Abgrund, so sind die Folgen weit fataler und hinterlassen riesige Spuren wie aktuelle Beispiele zur genüge zeigen.

 

Wie Kant zu sagen pflegte, ist Freiheit die Voraussetzungen dafür, dass wir uns moralisch verhalten. Wir sollen die Chance erhalten, Risiken einzugehen um unsere gesteckten Ziele zu erreichen und damit auch die Konsequenzen für unser Handeln selber zu tragen. Wird einem für seine Taten nicht gemäss dem Verursacherprinzip eine Lehre erteilt, sondern mittels kollektiver Zwangshilfe geholfen, schadet das der menschlichen Moral und führt zu einer Gesellschaft, in der niemand mehr bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und stattdessen seine Fehler auf das Kollektiv zu schieben.

 

Die Jungfreisinnigen Kanton Zürich kämpfen um die Freiheit aller und fordern insbesondere:

 

·         Keine Zentralisierung irgendeiner Form

·         Abschaffung unnötiger und übertriebener Überwachungs- und Kontrollorgane

·         Abschaffung überrissener gesetzlicher Einschränkungen

·         Schutz des Privateigentums

·         Sofortige Legalisierung von weichen Drogen

·         Kein Verbot von gleichgeschlechtlicher Ehe, Adoption etc.

 

Liberalismus ist die einzige Möglichkeit, die Individualität zu fördern und zu schützen.

Wer also nicht auf seine Freiheit verzichten will, wählt Jungfreisinnig!

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