Steuern und Abgaben

Jeder zusätzliche private Franken, welcher für Investitionen oder Konsum zur Verfügung steht, stellt einen gewonnen Franken für die Wirtschaft dar. Aus diesem Grund sind Steuern auf nationaler wie auch auf kantonaler Ebene möglichst tief zu halten.

Jeder Bürger gibt heute bis zu 50% seines Einkommens in Form von Steuern und Abgaben an den Staat ab – das ist viel zu viel. Neben den Steuern versucht der Staat durch immer neu erfundene Abgaben seine Kasse zu füllen. Diese Abgaben sind meistens für den Bürger nicht sichtbar, machen aber einen erheblichen Anteil an den Einnahmen der öffentlichen Hand aus.

Ein grosser Grund für die immer höher werdenden Steuern und Abgaben ist der Anstieg der Gesundheitskosten als auch die Ausgaben für die soziale Wohlfahrt. Nur durch eine höhere Selbstbeteiligung jedes einzelnen Bürgers an den  Gesundheitskosten kann ein Anreiz geschaffen werden, seine persönlichen Gesundheitskosten möglichst tief zu halten.

Das Vorsorgesystem in der Schweiz insbesondere mit den ersten beiden Säulen steht auf wackligen Füssen: Die AHV hat im Jahre 2014 zum ersten Male weniger Gelder eingenommen als dass sie ausbezahlt hat und in der beruflichen Vorsorge werden infolge fehlender Liquidität rechtswidrig Gelder umverteilt. Besonders wir Jugendliche als direkt Betroffene in der Zukunft sollten jetzt aktiv werden und eine Entpolitisierung der Vorsorgelösungen fordern.

Die Jungfreisinnigen fordern daher:

·         Um tiefe Steuern und Abgaben zu garantieren soll die Staatsquote, definiert als die Einnahmen des Kantons (inkl. Gemeinden) geteilt durch das BIP des Kantons (inkl. Gemeinden), höchstens 15% betragen

·         Abgaben/Gebühren müssen durch das Parlament und/oder das Volk genehmigt werden

·         Entpolitisierung der AHV durch eine flexible, automatische Anpassung u.a. des Rentenalters

·         Erhöhung des persönlichen Beitrags an den Gesundheitskosten

·         Abschaffung der Kirchensteuer für juristische Personen

 

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