Die Jungfreisinnigen Kanton Zürich lehnen die illiberale Energiestrategie 2050 ab und unterstützen darum das Referendum. Die vom National- und Ständerat beschlossene Energiestrategie 2050 führt zu einer massiven Bevormundung der Konsumenten. Dies und insbesondere der gigantische Subventionscocktail sind aus liberaler Sicht abzulehnen und führen zu einer massiven Verzerrung des Marktes. Zudem führt dies zu höheren Preisen für die Konsumenten und die Wirtschaft. Ein Punkt, welcher insbesondere für die junge Generation ein grosses Problem wäre.

Wie sieht die Welt in 30 bis 50 Jahren aus?

Die Energiestrategie 2050 ist unflexibel, weil sie sich sowohl technisch als auch wirtschaftlich auf einen einzigen Weg festlegt. Es ist fraglich, ob dieser starre Weg den zukünftigen technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung tragen kann. Darum darf die technische Entwicklung im Energiebereich nicht durch Technologieverbote oder Subventionen eingeengt werden. Aus demselben Grund sind auch die heute bereits bestehenden Subventionen und staatlichen Einschränkungen abzulehnen. Der Schweizer Energiemarkt braucht dringend mehr Freiheit und auf keinen Fall noch mehr Planwirtschaft, wie es die Energiestrategie 2050 vorsieht.

Weitreichende Entscheidung vors Volk

Es ist essentiell, dass die Schweizer Bevölkerung die Möglichkeit erhält, über die grossen Änderungen, welche dieses Geschäft mit sich bringt, abzustimmen und sich mit dem Thema zu beschäftigen. Das Nein der Jungfreisinnigen Kanton Zürich zur Energiestrategie 2050 ist nicht gleichbedeutend mit der Ablehnung von erneuerbaren Energien, sondern ein Nein zu Bevormundung und Subventionswirtschaft. Die Jungfreisinnigen stehen ein für Wahlfreiheit und Marktpreise. Mehr Freiheit – Weniger Staat!