Die Jungfreisinnigen Kanton Zürich fassen Parolen für die nationalen Abstimmungen vom 8. März 2026.
Die Jungfreisinnigen Kanton Zürich haben sich am Freitag, 6. Februar 2026, zur Mitgliederversammlung in der Coworking Lounge Tesinerplatz in Zürich getroffen. Es wurden Parolen zu allen nationalen Abstimmungen vom 8. März 2026 gefasst.

SRG-Initiative («200 Franken sind genug!»)
Die Jungfreisinnigen Kanton Zürich sagen klar Ja zur SRG-Initiative («200 Franken sind genug!»), weil die SRG heute weit über die Grundversorgung hinaus in einem zunehmend digitalen Medienmarkt auftritt und damit direkt mit privaten Anbietern konkurriert – finanziert mit einer obligatorischen Abgabe. Service public soll sich auf den Kernauftrag der neutralen, sachlichen Informationsbildung beschränken; Unterhaltung ist hingegen grundsätzlich marktfähig und gehört in die Verantwortung privater, freiwillig finanzierter Angebote. Die Initiative setzt dafür einen klaren Ordnungsrahmen: Sie begrenzt die Haushaltsabgabe von heute 335 Franken auf maximal 200 Franken und befreit Unternehmen vollständig von der Abgabepflicht – damit werden Haushalte und Wirtschaft spürbar entlastet und die SRG zu Fokus, Effizienz und Priorisierung gezwungen.
NEIN zur Bargeld-Initiative, NEIN zum Gegenvorschlag
Aus freiheitlicher Sicht weist das heutige Geldsystem erhebliche Mängel auf, u.a. wäre die Einführungs eines echten und wohlstandsfördernden Währungswettbewerb wünschenswert. Ein wahrer Währungswettbewerb könnte systemische Risiken im Bankenwesen reduzieren, verschiedene intransparente Umverteilungseffekte abbauen und eine vielfältige Auswahl an Währungen, je nach Präferenzen der Menschen, bereitstellen. Sowohl die Initiative, als auch der Gegenvorschlag, zementierten den unzureichenden Status Quo mit der expliziten Festhaltung des Schweizerfrankens in der Verfassung. In einer Welt der ständig zunehmenden staatlichen Überwachung in allen Bereichen, wäre es zwar ein berechtigtes Anliegen, Bargeld als einfache Möglichkeit für Transaktionen unter der Wahrung der Privatsphäre, in der Verfassung stärker zu verankern. Jedoch darf sich die Schweiz nicht die zukünftige Möglichkeit einer Einführung eines Währungswettbewerb verbauen, weshalb die Jungfreisinnigen Kt. Zürich, sowohl zur Initiative, als auch zum Gegenvorschlag die NEIN-Parole gefasst haben. In der Stichfrage ist wegen dem leicht prägnanteren Wortlaut dem Gegenvorschlag den Vorzug zu geben.
Kontakt

Lea Sonderegger
Präsidentin, Dietikon
079 328 31 54
lea.sonderegger@jfzh.ch

Benjamin Frei
Vizepräsident, Winterthur
079 517 84 00
benjamin.frei@jfzh.ch

Mikahil Shalaev
Vizepräsident, Zürich