{"id":14913,"date":"2021-10-02T15:45:24","date_gmt":"2021-10-02T13:45:24","guid":{"rendered":"https:\/\/jungfreisinnige.ch\/redesign-jfzh\/?page_id=14913"},"modified":"2023-04-26T21:26:10","modified_gmt":"2023-04-26T19:26:10","slug":"positionen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/jfzh.ch\/positionen\/","title":{"rendered":"Positionen"},"content":{"rendered":"
Die Jungfreisinnigen sind Verfechter des Freihandels und der Globalisierung. Diese hat nicht nur in der Schweiz, sondern auf der ganzen Welt zu mehr Wohlstand gef\u00fchrt.\u00a0Wir setzen uns f\u00fcr hervorragende wirtschaftliche Rahmenbedingungen ein und sind \u00fcberzeugt, dass die Schweiz auch in Zukunft ein absolut wichtiger Player im internationalen Wirtschaftsraum sein wird.<\/p>\n
Hingegen lehnen die Jungfreisinnigen den Beitritt zur Europ\u00e4ischen Union klar ab. Die bilateralen Abkommen sind die beste Form der Beziehung mit der EU. Sie sind unter anderem mitverantwortlich f\u00fcr die optimalen Rahmenbedingungen der Schweizer Wirtschaft und den Wohlstand unseres Landes.<\/p>\n<\/div>
Bildung ist unser wichtigster Rohstoff. Die Schweiz als rohstoffarmes Land braucht die schlauen K\u00f6pfen ihrer Bev\u00f6lkerung, das Humankapital. Bildung und Forschung bilden damit die Grundlage f\u00fcr unseren Wohlstand. In der globalisierten Welt wird die Kommunikation immer wichtiger, aber auch schwieriger. Deshalb braucht es eine solide Ausbildung in der Muttersprache und in Fremdsprachen.<\/p>\n
Zentralisierungsversuche, beispielsweise mit einem \u201cLehrplan 21\u201d, sind abzulehnen. Bildung soll kantonal organisiert werden, um einen Wettbewerb unter den Systemen zu erm\u00f6glichen. Die Jungfreisinnigen setzen sich f\u00fcr eine freie Schulwahl mit Bildungsgutscheinen ein.<\/p>\n<\/div>
In der Schweiz verf\u00fcgen wir \u00fcber ein ausgezeichnetes Gesundheitssystem, das f\u00fcr Versorgungssicherheit hohe Qualit\u00e4t steht. Dies kostet auch einiges: Die Schweiz nimmt punkto Gesundheitsausgaben weltweit einen Spitzenplatz ein; die Kosten sind vor allem ab Mitte der 90er Jahre rasant gestiegen. Damit wir die Kosten wieder in den Griff bekommen, setzen sich die Jungfreisinnigen f\u00fcr Eigenverantwortung der Versicherten und Managed-Care-Modelle ein. Bei der Spitalstruktur heisst die Devise \u201eweniger w\u00e4ren mehr\u201d! Auch die Mehrfachrolle der Kantone ist problematisch und eine Ausd\u00fcnnung des Leistungskatalogs notwendig. Beim Leistungskatalog sollen die Prinzipien der Wissenschaftlichkeit Zweckm\u00e4ssigkeit und Wirtschaftlichkeit konsequent angewendet werden, um weg von der \u201eVollkaskomentalit\u00e4t\u201d zu kommen.<\/p>\n<\/div>
Die Schweizer Landwirtschaft ist die am besten gesch\u00fctzte der Welt. Dieser Protektionismus ist nicht mehr zeitgem\u00e4ss, kostet den Steuerzahler j\u00e4hrlich 4 Mrd. und den Konsumenten hohe Preise. Die Subventionen m\u00fcssen stark abgebaut werden, auf Markteingriffe muss verzichtet werden und die Importz\u00f6lle m\u00fcssen abgeschafft werden.<\/p>\n<\/div>
Die Jungfreisinnigen stehen hinter der Schweizerischen Armee und dem Prinzip des B\u00fcrgersoldaten. Das Milizprinzip verbunden mit der Wehrpflicht ist eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr die effektvolle Verteidigung unseres Landes. Ausserdem fordern wir, dass sich die Armee wieder vermehrt auf ihre verfassungsm\u00e4ssigen Kernaufgaben konzentrieren kann und gen\u00fcgend Finanzmittel bereitgestellt werden, um diese zu erf\u00fcllen.<\/p>\n
Die Kriminalit\u00e4tsrate und vor allem die Schwere der Verbrechen hat in den vergangenen Jahren leider zugenommen. Gerade in den St\u00e4dten ist auch Gewalt unter Jugendlichen vermehrt zum Problem geworden. Die Jungfreisinnigen fordern die Erh\u00f6hung des Strafmasses und konsequente Aussch\u00f6pfung des rechtlichen Handlungsspielraums bei schweren Gewaltverbrechen sowie eine verst\u00e4rkte Polizeipr\u00e4senz an neuralgischen Punkten.<\/p>\n<\/div>
Nicht auf dem Buckel der Jungen! In absehbarer Zeit wird die AHV rote Zahlen schreiben und auch in der 2. S\u00e4ule kommen einige Probleme auf uns zu. Eine grundlegende AHV-Reform ist z\u00fcgig und ohne links-rechte Grabenk\u00e4mpfe anzugehen, bevor ein Schuldenberg uns erdr\u00fcckt! In der 2. S\u00e4ule, im BVG, ist dringend \u00fcber Liberalisierung und mehr Eigenverantwortung, sprich eine freie Wahl der Pensionskasse, zu diskutieren, bevor es zu sp\u00e4t ist. Wenn hier nichts passiert, wird schon bald massiv zu Lasten der Jungen zwangsumverteilt. Die wichtigen Sozialwerke in Schieflage rutschen lassen? Nicht mit uns jungfreisinnigen!<\/p>\n<\/div>
W\u00e4hrend das Volkseinkommen seit 1980 um 150% zugenommen hat, haben sich die Staatsausgaben verdreifacht. Das Resultat: der Einzelne bezahlt heute 25% mehr Steuern als anno 1980. Der Schuldenberg aller \u00f6ffentlichen Haushalte in der Schweiz betr\u00e4gt aktuell \u00fcber 200 Milliarden Franken. Vor allem seit den 90er-Jahren sind die Staatsausgaben massiv gestiegen. Die Jungfreisinnigen fordern, dass der Staat in Zukunft wieder schlank wird. Den Steuerzahlenden soll ein Teil ihres Einkommens wieder zur eigenen Verf\u00fcgung stehen und schlussendlich in die Wirtschaft anstatt in ineffiziente Staatsb\u00fcrokratie fliessen.<\/p>\n
Die Steuern und Abgaben m\u00fcssen gesenkt und vereinfacht werden. Denn heute bleibt viel zu wenig des hart-erarbeiteten Geldes beim einzelnen B\u00fcrger. Zu pr\u00fcfen ist die Einf\u00fchrung eines tiefen, konstanten Steuersatzes mit weniger Abz\u00fcgen. Auch die Vereinheitlichung des Mehrwertsteuersatzes wird von den Jungfreisinnigen unterst\u00fctzt. Wir stehen ausserdem klar f\u00fcr die Finanzhoheit der Kantone ein. Steuerwettbewerb und eine tiefe Steuerbelastung sowie tiefe Geb\u00fchren und Abgaben machen den Standort Schweiz attraktiv.<\/div>