{"id":14786,"date":"2021-05-25T20:00:46","date_gmt":"2021-05-25T18:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/jungfreisinnige.ch\/redesign-jfzh\/?p=14786"},"modified":"2021-10-02T10:59:32","modified_gmt":"2021-10-02T08:59:32","slug":"wenn-die-gewaltenteilung-broeckelt-die-exekutive-hat-sich-nicht-die-legislative-auszusuchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jfzh.ch\/wenn-die-gewaltenteilung-broeckelt-die-exekutive-hat-sich-nicht-die-legislative-auszusuchen\/","title":{"rendered":"Wenn die Gewaltenteilung br\u00f6ckelt: die Exekutive hat sich nicht die Legislative auszusuchen"},"content":{"rendered":"
Medienmitteilung JFZH zum Programm \u201cZ\u00fcri-L\u00f6winnen\u201d von Jacqueline Fehr:<\/em><\/p>\n Mit Befremden haben die Jungfreisinnigen des Kantons Z\u00fcrich von einem E-Mail von letzter Woche von Jacqueline Fehr zur Kenntnis genommen, welches sie an verschiedene Parteien und Organisationen verschickte. Es beinhaltet die Ank\u00fcndigung des Programms \u201cZ\u00fcri L\u00f6winnen\u201d. Sinn und Zweck ist es, unter dem Patronat der Regierungsr\u00e4tin daf\u00fcr zu sorgen, dass m\u00f6glichst viele Frauen in die Politik einsteigen. Darum werden die Organisationen und Parteien auch gebeten, interessierte Frauen zu melden.<\/p>\n Das Programm wurde von der Justizdirektion zusammen mit der Frauenzentrale lanciert, und hat laut eigenen Aussagen das Ziel, Frauen zu einer Kandidatur f\u00fcr die kantonalen Wahlen 2023 zu motivieren.<\/p>\n Wir begr\u00fcssen eine verst\u00e4rkte Repr\u00e4sentation aller Gesellschaftsschichten in der Politik. Der Weg \u00fcber dieses Programm ist aber in unseren Augen der falsche. Es ist inakzeptabel, wenn der Regierungsrat versucht, sich den Kantonsrat auszusuchen. Die Legislative wird, wie der Regierungsrat auch, von der Bev\u00f6lkerung des Kantons Z\u00fcrich gew\u00e4hlt. Der Regierungsrat schliesslich besitzt die Aufgabe, die Entscheide des Kantonsrats umzusetzen. Es geht nicht, dass die Exekutive versucht, sich die Legislative zurechtzulegen und auszuw\u00e4hlen.<\/p>\n In den Augen des Jungfreisinns ist es die Aufgabe der Parteien, zu entscheiden, wer ihre Kandidaten f\u00fcr die Wahlen sind, nicht die Aufgabe eines Regierungsmitglieds. Hierf\u00fcr besitzen die Parteien geeignete Gremien, wie Findungskommissionen, die gerade auch bei der Auswahl der Listenzusammensetzung die Verteilung der Geschlechter in Betracht ziehen.<\/p>\n Letztlich entscheiden aber die W\u00e4hler an der Urne, von wem sie sich am besten repr\u00e4sentiert f\u00fchlen. Es ist gef\u00e4hrlich, wenn der Regierungsrat sich das Parlament aussucht. Es ist schlichtweg nicht die Aufgabe der Exekutive, diese Rolle zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div> Luis Deplazes<\/strong> 078 604 12 94 Sandro Frei<\/strong>Kontakt<\/h2><\/div><\/div><\/div>
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\nPr\u00e4sident, Z\u00fcrich<\/p>\n
\nluis.deplazes@jfzh.ch<\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>
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\nVizepr\u00e4sident, Z\u00fcrich<\/p>\n