{"id":14840,"date":"2018-09-28T13:28:59","date_gmt":"2018-09-28T11:28:59","guid":{"rendered":"https:\/\/jungfreisinnige.ch\/redesign-jfzh\/?p=14840"},"modified":"2021-10-02T13:30:07","modified_gmt":"2021-10-02T11:30:07","slug":"symptombekaempfung-im-gesundheitswesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jfzh.ch\/symptombekaempfung-im-gesundheitswesen\/","title":{"rendered":"Symptombek\u00e4mpfung im Gesundheitswesen"},"content":{"rendered":"
Wahlkampf werden immer wieder gut gemeinte Worth\u00fclsen geschaffen und bewirtschaftet. Ein aktuelles Beispiel liefert nun die CVP Kanton Z\u00fcrich mit der Lancierung der kantonalen Volksinitiative \u201eRaus aus der Pr\u00e4mienfalle“. Nicht die L\u00f6sung des Problems steht folglich f\u00fcr die CVP im Vordergrund, sondern ein Giesskannenprinzip als Wahlkampf Thema zu nutzen. <\/span><\/i><\/p>\n Die Gesundheitskosten sowie die Krankenkassen-Pr\u00e4mien steigen von Jahr zu Jahr an. Mit der individuellen Pr\u00e4mienverbilligung (IPV) seitens Bund und Kanton wurde ein Vehikel geschaffen um sozial schw\u00e4chere in diesem Bereich zu entlasten. Doch fliessen die gesprochenen Mittel auch an die betroffenen Personen oder wurde die IPV in den vergangenen Jahren zum Breitband-Antibiotika unserer Gesellschaft?<\/p>\n Die Jungfreisinnigen Kanton Z\u00fcrich stellen sich klar gegen diese Form von W\u00e4hlergeschenken und der Symptombek\u00e4mpfung im Gesundheitswesen. \u201eLeider suchten wir vergeblich nach L\u00f6sungsans\u00e4tzen in dieser kantonalen Volksinitiative. Einzig haben wir festgestellt, dass es sich hierbei um einen Versuch der Symptombek\u00e4mpfung handelt, anstatt das Problem an der Wurzel anzugehen“, so der Pr\u00e4sident der Jungfreisinnigen Kanton Z\u00fcrich Sandro Lienhart.<\/p>\n Wer im eigenen Umfeld und dar\u00fcber hinaus die Diskussion um die individuelle Pr\u00e4mienverbilligung f\u00fchrt, wird rasch feststellen, dass das heutige Giesskannenprinzip der IPV schon l\u00e4ngst nicht mehr funktioniert. Diejenigen welche Anspruch darauf haben sollten, erhalten aufgrund der Kalkulation des relevanten Einkommens nichts. Andere erhalten mehr Pr\u00e4mienverbilligung als die j\u00e4hrlichen Krankenkassenpr\u00e4mien betragen. Eine Initiative welche wider besseres Wissen ein solches System ohne Anpassungen oder \u00dcberpr\u00fcfungen ausbauen m\u00f6chte, kann nur als W\u00e4hlergeschenk klassifiziert werden.<\/p>\n Die Jungfreisinnigen Kanton Z\u00fcrich fordern hingegen echte L\u00f6sungen im Gesundheitswesen um diesem Problem entgegen zu wirken:<\/p>\n 1) Inhaltliche \u00dcberpr\u00fcfung des Leistungskatalogs der obligatorischen Grundversicherung<\/p>\n 2) Ambulante statt station\u00e4re Eingriffe wo sinnvoll und vertretbar um Kosten zu senken<\/p>\n 3) Erh\u00f6hung der maximalen Franchise in der obligatorischen Grundversicherung auf CHF 25\u2018000 um die Eigenverantwortung hinsichtlich der Konsultations-Frequenz zu st\u00e4rken<\/p>\n 4) Subjektbezogene Pr\u00e4mienverbilligung anhand geleisteter Pr\u00e4mien im Verh\u00e4ltnis zu den verursachten Kosten um unn\u00f6tigen Konsultationen und Behandlungen entgegenzutreten<\/p>\n 5) Streichung der Ber\u00fccksichtigung der Parameter \u201eAlter“ und \u201eGeschlecht“ f\u00fcr den Risikoausgleich unter den Krankenversicherern um das pauschalisierte Schneeballsystem im Gesundheitswesen zu bremsen<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div> Luis Deplazes<\/strong> 078 604 12 94 Sandro Frei<\/strong>Kontakt<\/h2><\/div><\/div><\/div>
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\nPr\u00e4sident, Z\u00fcrich<\/p>\n
\nluis.deplazes@jfzh.ch<\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>
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\nVizepr\u00e4sident, Z\u00fcrich<\/p>\n