{"id":14981,"date":"2016-09-02T20:59:40","date_gmt":"2016-09-02T18:59:40","guid":{"rendered":"https:\/\/jungfreisinnige.ch\/redesign-jfzh\/?p=14981"},"modified":"2021-10-02T21:00:45","modified_gmt":"2021-10-02T19:00:45","slug":"die-jungfreisinnigen-kanton-zuerich-sagen-4-mal-nein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jfzh.ch\/die-jungfreisinnigen-kanton-zuerich-sagen-4-mal-nein\/","title":{"rendered":"Die Jungfreisinnigen Kanton Z\u00fcrich sagen 4-mal Nein"},"content":{"rendered":"
Die Jungfreisinnigen Kanton Z\u00fcrich (JFZH) haben anl\u00e4sslich ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung die Parolen f\u00fcr die kantonalen und nationalen Abstimmungen gefasst. Die kantonale Initiative \u201eBezahlbare Kinderbetreuung f\u00fcr alle\u201c wird Einstimmig zur Ablehnung empfohlen. Ebenfalls zur Ablehnung empfohlen werden die drei Nationalen Abstimmungen. Die Initiative \u201eAHVplus\u201c und die Initiative \u201eGr\u00fcne Wirtschaft\u201c wurden dabei Einstimmig abgelehnt.<\/em><\/i><\/p>\n <\/em><\/i><\/p>\n Nein zur Krippen-Steuer<\/strong><\/b> <\/strong><\/b>– Nein zu einer zentralistischen L\u00f6sung<\/strong><\/b><\/p>\n Bereits im Jahr 2010 hat das Z\u00fcrcher Stimmvolk sich klar f\u00fcr den f\u00f6deralen Weg in der Kinderbetreuung ausgesprochen. Die heutige Vorlage greift die Kompetenz der Gemeinden an und versucht, ein kantonales B\u00fcrokratiemonster zu erschaffen. Die Kinderbetreuung im Kanton Z\u00fcrich braucht keinen zentralen Betreuungsfonds, welcher Ineffizienz f\u00f6rdert. Die Kompetenz der Kinderbetreuung muss zwingend in der Gemeinde bleiben, so wie es das Z\u00fcrcher Stimmvolk gefordert hat.\u201eNur B\u00fcrokratieabbau und unternehmerische Freiheit garantieren den Krippenbetreibern, innovative und somit Kosteng\u00fcnstige L\u00f6sungen zu verwirklichen. \u201c, so Christoph Baumann, Pr\u00e4sident der Jungfreisinnigen Kanton Z\u00fcrich.<\/p>\n Nein zu AHVplus – Rote Karte f\u00fcr den Rentenbeschiss<\/strong><\/b><\/p>\n <\/strong><\/b>Die Initiative \u201eAHVplus\u201c der Gewerkschaften steht mit ihrer Forderung, die Renten fl\u00e4chendeckend um 10% zu erh\u00f6hen, komplett quer in der Landschaft. Die AHV k\u00e4mpft schon heute mit einem absehbaren Finanzierungsproblem. Mit der Annahme dieser Initiative w\u00fcrde dieses Problem massiv versch\u00e4rft auf Kosten der jungen Generation, welche den dadurch entstehenden Schuldenberg irgendwann berappen muss. Zudem gibt Initiative vor, das Problem der Altersarmut zu l\u00f6sen, dies ist jedoch genau nicht der Fall. Rentner, welche auf Erg\u00e4nzungsleistungen angewiesen sind, w\u00fcrden zwar auch 10% mehr Rente von der AHV erhalten, gleichzeitig verlieren diese aber denselben Betrag an Erg\u00e4nzungsleistungen. In gewissen F\u00e4llen k\u00f6nnte es sogar dazu kommen, dass solche Rentner weniger in der Tasche haben als heute, da sie auf Grund der Rentenerh\u00f6hung nicht mehr Erg\u00e4nzungsleistungsberechtigt w\u00e4ren. „Mit der AHVplus Initiative wird keinem geholfen, jedoch vielen geschadet. Ein defizit\u00e4res System noch weiter zu f\u00fcttern ist nicht nachhaltig und darum m\u00fcssen gerade wir Junge uns kr\u00e4ftig dagegen wehren“, so Sandro Lienhart, Vizepr\u00e4sident der Jungfreisinnigen Kanton Z\u00fcrich.<\/p>\n Nein zur Gr\u00fcnen Wirtschaft \u2013 Nein zur Gr\u00fcnen Planwirtschaft<\/strong><\/b> <\/strong><\/b><\/p>\n Die Initiative \u201eGr\u00fcne Wirtschaft\u201c der Gr\u00fcnen mag sexy klingen, ist jedoch brandgef\u00e4hrlich. Das Grunds\u00e4tzliche Ziel einer nachhaltigen und ressourceneffizienten Wirtschaft ist aus liberaler Sicht zwar zu begr\u00fcssen. Doch den Initianten geht es dabei um weit mehr: Sozialismus durch die gr\u00fcne Hintert\u00fcr auf Kosten der Individuellen Freiheit. Insbesondere das in der Initiative festgeschriebene Ziel, die Reduktion des Ressourcenverbrauchs von rund 65% bis 2050, ist abzulehnen. Es zeigt zudem, dass die Initianten beim Thema Nachhaltigkeit nur die \u00f6kologische Dimension ber\u00fccksichtigen und die soziale als auch die \u00f6konomische Dimension vernachl\u00e4ssigen. \u201eWir brauchen innovative Ideen um die nat\u00fcrlichen Ressourcen zu schonen. Staatliche \u00dcberregulierung bewirkt jedoch genau das Gegenteil und verdr\u00e4ngt Fortschritt\u201c, erg\u00e4nzt Ollin S\u00f6llner, Vizepr\u00e4sidentin der Jungfreisinnigen Kanton Z\u00fcrich.<\/p>\n Nein zum Nachrichtendienstgesetz \u2013 F\u00fcr mehr Sicherheit aber nicht auf Kosten der Privatsph\u00e4re<\/strong><\/b><\/p>\n Nach den Anschl\u00e4gen in Europa, insbesondere in Frankreich, wird allerorts mehr Kompetenzen f\u00fcr die Sicherheitsdienste gefordert auf Kosten der Freiheit und der Privatsph\u00e4re aller. Doch gerade das Beispiel Frankreich zeigt, dass mehr Kompetenzen f\u00fcr den Geheimdienst und die Sicherheitskr\u00e4fte nicht den gew\u00fcnschten Erfolg bringt. Obwohl die islamistischen Attent\u00e4ter den Geheimdiensten bekannt waren, konnten diese ihre schrecklichen Taten ver\u00fcben. Es zeigte sich, dass nicht die mangelnde Kompetenz der Sicherheitsdienste das Problem ist, sondern die Zusammenarbeit innerhalb der Sicherheitsdienste und die Verarbeitung der Informationen mangelhaft waren. Auch unser Nachrichtendienst braucht nicht mehr Kompetenzen auf Kosten unserer Freiheit, denn wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div> Luis Deplazes<\/strong> 078 604 12 94 Sandro Frei<\/strong>Kontakt<\/h2><\/div><\/div><\/div>
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\nPr\u00e4sident, Z\u00fcrich<\/p>\n
\nluis.deplazes@jfzh.ch<\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>
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\nVizepr\u00e4sident, Z\u00fcrich<\/p>\n