{"id":16043,"date":"2023-02-08T19:47:20","date_gmt":"2023-02-08T18:47:20","guid":{"rendered":"https:\/\/jungfreisinnige.ch\/redesign-jfzh\/?p=16043"},"modified":"2023-02-08T20:45:15","modified_gmt":"2023-02-08T19:45:15","slug":"mehrere-jungparteien-sind-empoert-ueber-die-besetzung-der-kantonsschule-enge-durch-klimaaktivisten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jfzh.ch\/mehrere-jungparteien-sind-empoert-ueber-die-besetzung-der-kantonsschule-enge-durch-klimaaktivisten\/","title":{"rendered":"Mehrere Jungparteien sind emp\u00f6rt \u00fcber die Besetzung der Kantonsschule Enge durch Klimaaktivisten!"},"content":{"rendered":"
\u00dcberparteiliche Medienmitteilung von Jungparteien des Kantons Z\u00fcrich vom 07.02.2023 zur Besetzung der Kantonsschule Enge von Klimaaktivisten.<\/em><\/p>\n Der Klimastreik hat am 07.02.2023 widerrechtlich die Kantonsschule Enge besetzt. Dies, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Durch die Aktion wird der Schulbetrieb gest\u00f6rt. Die Besetzer setzen sich f\u00fcr ein \u201c\u00f6kologisches und soziales\u201d Bildungssystem ein. Mittendrin: Ein Kantonsrat der SP, und Pr\u00e4sident der Juso Schweiz, Nico Siegrist.<\/strong><\/p>\n Der Dienstagmorgen begann f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Kantonsschule Enge anders als gewohnt. Die Schule sei besetzt, wurde ihnen von anwesenden Klimaaktivisten mitgeteilt. Es gibt nun ein Alternativprogramm. Sinn und Zweck der Besetzung sei der \u201cKampf f\u00fcr ein \u00f6kologisches und soziales Bildungssystem\u201d. Das heutige Schulsystem sei eine \u201cVorbereitung auf ausbeuterisches und zerst\u00f6rerisches Wirtschaftssystem\u201d, lautet ein Rechtfertigungsversuch f\u00fcr die Aktion. Der Regelschulbetrieb wird gest\u00f6rt, an einen normalen Unterricht ist nicht zu denken. Die Schule teilt mit, es stehe den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern frei, das Programm des Klimastreiks zu besuchen. Die Schulleitung hat bis Dienstagabend nichts gegen die Besetzung unternommen<\/p>\n Besonders st\u00f6rend ist, dass die Kantonsschule als Einrichtung des Kantons Z\u00fcrich durch das Volksschulgesetz und die kantonale Verfassung zu politischer Neutralit\u00e4t verpflichtet ist. Dies wird unterwandert, wenn extremistischen Gruppen wie der Revolution\u00e4ren Jugend Z\u00fcrich, oder aber der Juso als einziger Partei eine Plattform gegeben wird. An einem Diskurs von Meinungen ist den Besetzern offensichtlich nicht gelegen. Die Kantonsschule Enge veranstaltet regelm\u00e4ssig Podien und Informationsveranstaltungen mit Vertretern unterschiedlicher Parteien, so dass sich die Sch\u00fclerschaft eine Meinung bilden kann. Bei der Besetzung ist dies nicht gegeben. Bei der Schulbesetzung geht es um eine unzul\u00e4ssige Indoktrinierung der Sch\u00fclerschaft, einer Seite Raum ausbedungen wird, sich zu \u00e4ussern. Sandro Frei, Vizepr\u00e4sident Jungfreisinnige Kanton Z\u00fcrich st\u00f6rt vor allem: \u201c\u2026dass ein Juso-Kantonsrat eine kantonale Schule besetzt.\u201d <\/em>Auch Lea Sonderegger, Vizepr\u00e4sidentin JFZH meint: \u201cEs gibt in der Schweiz gen\u00fcgend M\u00f6glichkeiten f\u00fcr junge Leute, sich aktiv in den politischen Prozess einzubringen. Solche Aktionen sind unn\u00f6tig und kontraproduktiv.\u201d<\/em><\/p>\n Inakzeptabel ist das Verhalten der Schulleitung und Lehrerschaft, beide der politischen Neutralit\u00e4t verpflichtet, die dem Geschehen nicht nur keinen Einhalt gebietet, sondern teilweise aktiv mitmacht.<\/p>\n Sandro Str\u00e4ssle, Pr\u00e4sident Junge SVP ZH<\/p>\n \u201cWenn eine vom NDB als „gewaltt\u00e4tige Gruppe aus der linksextremen Szene“ eingestufte Organisation an einer \u00f6ffentlichen Schule unwidersprochen ihre Ideologie verbreiten kann, haben wir ein massives Problem.\u201d<\/p>\n<\/blockquote>\n Benedikt Schmid, Co-Pr\u00e4sident Junge Mitte ZH<\/p>\n „Wir finden es falsch, wenn man eine Politikerin f\u00fcr alle Probleme innerhalb der Bildung verantwortlich macht. Die Bildung wird im Wesentlichen durch die Bildungskommission, den gesamten Regierungsrat und zuletzt auch von der kommunalen Politik gepr\u00e4gt.“<\/p>\n<\/blockquote>\n Mario Ravasio, Co-Pr\u00e4sident jglp Z\u00fcrich<\/p>\n \u201cWir bef\u00fcrworten, dass an den Schulen das Thema Klimawandel thematisiert und diskutiert wird- aber nicht auf diese Art, sondern ausgewogen mit Einbezug des ganzen politischen Spektrums.\u201d<\/p>\n<\/blockquote>\n Inwiefern die Kurse \u201cTranspimalen\u201d, ein Input \u00fcber die syrische Region Rojave, oder aber der abendliche H\u00e4kel- und Strickworkshop die Sch\u00fclerschaft besser aufs Leben vorbereitet als der ordentliche Stundenplan, ist aus unserer Sicht zweifelhaft.<\/p>\n Die Besetzung soll schnellstm\u00f6glich aufgel\u00f6st werden und das Schulhaus der Schule zur\u00fcckgegeben.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div> Luis Deplazes<\/strong> 078 604 12 94 Sandro Frei<\/strong>Kantonsrat besetzt kantonale Institution<\/h3>\n
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Alternativprogramm Transpimalen<\/h3>\n
Kontakt<\/h2><\/div><\/div><\/div>
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\nPr\u00e4sident, Z\u00fcrich<\/p>\n
\nluis.deplazes@jfzh.ch<\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>
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\nVizepr\u00e4sident, Z\u00fcrich<\/p>\n