Mit dieser Auszeichnung würdigen wir sein konsequentes Eintreten für liberale Prinzipien sowie seinen Mut, diese auch unter schwierigen politischen Rahmenbedingungen in die Praxis umzusetzen. In der Wissenschaft, öffentlicher Diskussion und Regierungsverantwortung setzt er sich konsequent für Deregulierung, einen schlanken und handlungsfähigen Staat sowie für Rahmenbedingungen ein, die es den Bürgern ermöglichen, Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen.
Seit dem Jahr 2000 zeichnet der Liberal Award Persönlichkeiten aus, die sich durch liberales Denken und Handeln verdient gemacht haben. Der Preis steht für Zivilcourage, das öffentliche Engagement für liberale Werte sowie für die Förderung von individueller Freiheit und Eigenverantwortung. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem das Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP), sowie zuletzt Bundesrat Guy Parmelin.
Insbesondere Sturzeneggers Arbeit an den umfassenden Strukturreformen in Argentinien zeigt, dass liberale Politik kein abstraktes Ideal ist, sondern ein funktionierender Ansatz für Wohlstand und Chancen. Dies zeigt sich insbesondere an der sinkenden Armut in Argentinien, die den niedrigsten Stand seit 2018 erreicht hat, sowie am starken Wirtschaftswachstum von rund 5 Prozent. Als Minister für Deregulierung und Transformation des Staates vertritt Sturzenegger die Überzeugung, dass ein starker Staat nicht durch Überregulierung entsteht, sondern durch schlanke, verlässliche Regeln, Rechtsstaatlichkeit und Vertrauen in individuelle Initiative.
Der Award wurde im Januar im Rahmen einer kleinen Zeremonie in Davos an Federico Sturzenegger überreicht, sowie an einem Apéro mit den Mitgliedern und Sympathisanten der Jungfreisinnigen Kanton Zürich gefeiert.


Liberal Award Komitee
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(Roland Eschle)